Dietmar Gollnick
 06.04.2017

Die Attraktivität der etwas anderen Kommunikation – unverzichtbar und nicht zu ersetzen

Wir sind nicht Mainstream.

Unsere Unternehmensgruppe ist Mobilfunkbetreiber, landesweit sowohl in Deutschland als auch in Frankreich. Unsere Netzinfrastruktur kann Narrow Band Point to Multipoint (NP2M , ein Teil davon: Paging). Diese Technologie kann viel, aber bei weitem nicht alles. Wie mir bisher noch nie ein Produkt untergekommen ist, das alles kann.

Immer mal wieder streiten wir über den besten Weg, wie wir potenzielle Funkteilnehmer noch besser überzeugen können, gerade e*Message-Dienste zu nutzen. Letztens war wieder einmal solch eine Diskussion. Da wir nichts zu verheimlichen haben, hier ein paar Ergebnisse:

  1. Unabhängigkeit  
  2. Flächendeckung  
  3. Eigenes Netz, ein richtiges Funknetz  
  4. An viele gleichzeitig mit garantierter Zustellzeit  
  5. Downlink  
  6. Easy to Use  
  7. Viele andere Vorteile  
  8. Über den Reiz von All-In-One  
  9. Mehr  Bausteine für All-In-One

Das vollständige Dokument mit ausführlicher Dokumentation und weiterführenden Links finden Sie hier:

Warum NP2M Paging (dt.)
Why NP2M Paging (engl.)

Dietmar Gollnick

 
 
 
Anke Lüders-Gollnick
 30.03.2017

BETD 2017: Kaliforniens Energieminister bei e*Message

Die globale Energie-Elite trifft sich jedes Jahr in Berlin, um im Rahmen der Veranstaltungsreihe Berlin Energy Transition Dialogue (BETD) Konzepte für eine intelligente Energiewende zu gestalten.

Die Bundesregierung und die Deutsche Energie-Agentur (dena), der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und eclareon veranstalteten am 20. und 21. März 2017 die dritte internationale Energiewende-Konferenz im Auswärtigen Amt, den Berlin Energy Transition Dialogue 2017 (BETD). Unter dem Motto „towards a global Energiewende“ trafen sich internationale Entscheidungsträger der Energie- und Außenpolitik, Industrie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie die wichtigsten globalen Energieexperten. Sie besprachen die aktuellen Entwicklungen der Energiepolitik, innovative Politikmechanismen, neue Investitionsmöglichkeiten sowie zukünftige Geschäftsmodelle, die sich aus der globalen Energiewende ergeben.

Teilnehmer der BETD-Tour 2017
Teilnehmer der BETD-Tour 2017
R. Weisenmiller (l.) und D. Gollnick (r.)
R. Weisenmiller (l.) und D. Gollnick (r.)
 

Am Dienstag, dem Tag der „Site Events“, besuchte eine größere Delegation den e*Message-Standort in Berlin-Prenzlauer Berg. Die Teilnehmerliste bekamen wir erst einen Tag zuvor. Insofern keine Zeit für Aufregung. Unter den Gästen war auch der Energie-Minister des US-Bundesstaates Kalifornien. Wie sicher bekannt, ist man dort im Südwesten sehr engagiert mit der Verwirklichung von Teilen einer Energiewende befasst. Im Unterschied zu manch anderen Staaten und zur Regierung in Washington. Umso mehr hat uns gefreut, dass Energieminister Robert Weisenmiller gerade auch die Geburtsstätte der Strompager-Lösung als Besuchsziel ausgewählt hatte. Fragen rankten sich unter anderem um die Wirtschaftlichkeit, politische Umsetzbarkeit und Sicherheit der e*Message-Lösung. Übereinstimmung bestand darin, dass man weder mit dem Zollstock das Licht schaltet noch allein mit Smartmeter netzdienlich schalten kann.

Großes Interesse also bei allen Teilnehmern, die dieses Mal u. a. aus Indien, Frankreich, der Ukraine, Südafrika und aus den USA kamen.

Details unserer Präsentation finden sich hier: "Secure and reliable control of distributed entities in the smart grid"

Anke Lüders-Gollnick

 
 
 
     
Wilfred Kranich
 15.03.2017

e*Cityruf mit OAS auf der LogiMAT 2017

Es ist Frühling in Stuttgart. Und passend dazu zeigt auch in diesem Jahr die Logistikmesse LogiMAT vom 14.-16.03. 2017 wieder frische Lösungen und Produkte zur Optimierung innerbetrieblicher Prozesse.

Zum wiederholten Mal ist die LogiMAT auf dem Messegelände Stuttgart gut besucht und das Interesse der Messegäste an innovativen und bewährten Lösungen zur Prozessoptimierung groß.

In Halle 7 sind Aussteller zu finden, die schwerpunktmäßig IT-Lösungen anbieten. Wie auch in den Jahren zuvor sind die großen IT-Anbieter wie Inform, inconso, unser Alarmierungskunde Salt Solutions oder SSI Schäfer, stark umlagert. Aber auch der Stand der OAS AG, auf dem ich als Gast bin, war gut besucht. Wir sind natürlich mit dem Thema Yard-Management in einer spezialisierten Anwendung angesiedelt und werden nur von denen besucht, die gezielt zu diesem Thema suchen. Nichts desto trotz ist die Neugier groß.

Die OAS AG hat ihre browserbasierte Software weiter verbessert, was durch die Messegäste mit Interesse aufgenommen wird. Fast alle Besucher lassen sich gern die auch auf unseren e*Cityruf-Geräten basierende Demonstrationslinie erläutern. Entsprechend lang ist die Verweildauer der Interessenten, denen die Linien eines automatisierten LKW-Hofmanagements praktisch vorgeführt werden - inklusive des Aufrufs unserer Funkrufempfänger und mit Hilfe der 7 auf dem Messestand vorhandenen Terminals.

Messestand von OAS
Messestand von OAS
Logistik-Terminal von OASzoom
Logistik-Terminal von OAS
 

Die Kollegen der OAS AG, die einen guten Kontakt zu den Kunden haben, bewerten unseren verbesserten Primo 3 sehr positiv. Die sofortige Anzeige der Nachricht (also des Ziels, wohin gefahren werden soll) ohne dass zusätzlich Tasten bedient werden müsssen, wird von den Nutzern als sehr vorteilhaft beurteilt. Eine kleine Innovation aus unserem Haus, die die Akzeptanz unserer Anwendung weiter vorantreibt.

Weitere Informationen zum Hofmanagement mit e*Cityruf finden Sie hier: Optimale LKW-Koordination mit e*Cityruf

Wilfred Kranich

 
 
 
Feliks Vainik / Hartmut Ilse
 16.02.2017

e*Message auf der E-world energy & water in Partnerkontakt

Die E-world energy & water hat ihre Bedeutung als Europas Leitmesse der Energiewirtschaft hervorgehoben: Mit 710 Ausstellern aus erstmals 30 Nationen zeigten so viele Unternehmen wie noch nie vom 7. bis 9. Februar 2017 auf der Messe in Essen ihre Lösungen für die Zukunft der Energiebranche.

Smart Energy – die Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugung, Speichersystemen und Verbrauchern – war das bestimmende Thema zahlreicher Aussteller. Allein in diesem Bereich präsentierten 150 Unternehmen ihre Lösungen, unter anderem auch die e*Message-Partner Bosch Software Innovations, Honeywell Elster sowie IK Elektronik. Von ihnen wurde insbesondere die Komplementarität von intelligentem Messsystem und e*Nergy Steuerung ergänzend zu ihren technischen Präsentationen hervorgehoben.

In unseren zahlreichen Gesprächen mit führenden Smart Metering Lösungsanbietern wurde dies auch immer wieder bestätigt. e*Nergy bietet schon heute, basierend auf den BSI Sicherheitsanforderungen den richtigen Ansatz für ein zukunftsträchtiges Steuer- und Schaltverfahren. Im Gegensatz zu anderen Verfahren ermöglicht es bereits jetzt eine echte Massenschaltung und -steuerung. Darauf basierend konnten wir mit einer Reihe von Lösungsanbietern Folgetermine zur Beratung von e*Nergy-Integrationsmöglichkeiten in deren Lösungsangebote vereinbaren.

Die Präsentationen unserer e*Nergy-Partner auf deren Messeständen waren für die am Strompager interessierten Energieversorger und Stadtwerke sehr gute Anlaufpunkte, um den möglichen Einsatz der e*Nergy-Lösung anschaulich demonstriert zu bekommen. Es ist ja immer wieder wesentlich überzeugender, eine verbal beschriebene Lösung in Funktion zu sehen.

Präsentation der Strompager-Lösung bei Bosch SIzoom
Präsentation der Strompager-Lösung bei Bosch SI
Strompager auf dem Stand von Honeywell Elsterzoom
Strompager auf dem Stand von Honeywell Elster
Erläuterung zum Strompager auf dem Stand von IK Elektronikzoom
Erläuterung zum Strompager auf dem Stand von IK Elektronik
 

Feliks Vainik & Hartmut Ilse

 
 
 
Dietmar Gollnick
 06.02.2017

Kein Alter für erfolgreiche Alternative aus Wuppertal für die Welt

Wie die Schwebebahn: Klingt angehoben, ist aber notwendig, sinnvoll, bodenständig und profitabel. 30 Jahre Riedel Communications Wuppertal


Hat er vielleicht doch etwas verschwiegen? Hatte mich gefreut über die Nachfrage, ob wir uns nicht, wie jedes Jahr wieder versucht, am Wochenende mal treffen wollen – in Berlin. Weniger erfreut über die hier zur Zeit übliche grippale Erkältung schleppte mich mein Auto zum Alex. Und wir hatten ein paar Stunden Zeit im Café Einstein zum Gespräch.

Thomas Riedel ist „exotisches“ Urgestein der alternativen Telekommunikation. Er ist Entrepreneur wie man ihn nur jeder Schulklasse jeder Klassenstufe zum Vortrag empfehlen kann. Er hat manche Sachen richtig gemacht und ist aus einigen Risiken mit Können und Fleiß erheblich gestärkt hervorgegangen.

Angefangen hat Riedel Communications mit Event Intercom. Braucht man, um Versammlungen, Vorführungen, Sportveranstaltungen etc. auch kommunikationsseitig abzusichern.

Kennengelernt haben wir uns in den wilden 90ern beim Bündelfunk, dem Pflänzchen der Liberalisierung im Mobilfunk für Mittelgroße. Riedel war immer anders und machte – jedenfalls aus meiner Sicht – immer genau das, was er am besten konnte. Wo er ein bisschen drin war, drehte er sich tiefer rein. Flächendeckende Funknetze mit Bestand ließ er andere bauen. Manche hatten Erfolg (RegioKom oder e*Message und e*Dispatch in Berlin zum Beispiel), andere hatten zu große Kostenfinger wie die ganz großen Energieversorger oder zu kleine Kapitalbasis wie der eine oder andere Funkfachhändler.

Thomas Riedel machte seins und das richtig: Immer den „Events“ hinterher. Ich glaube fast, bei Formel1 oder RedBull kaufen sie  jetzt sogar die Briefmarken nur noch über Riedel Communications – Vertrauen eben und Kommunikation.

Thomas Riedel in seiner Wuppertaler Firmenzentralezoom
Thomas Riedel in seiner Wuppertaler Firmenzentrale
Riedel Communications im Einsatzzoom
Riedel Communications im Einsatz
 

Beeindruckend auch: hat er doch „einfach“ das Werksgelände von Ex-Quante in Wuppertal erworben. Heute nutzt Riedel die Hälfte davon selber und viele seiner weltweit 500 Mitarbeiter sind in der Lieblingsstadt im Bergischen tätig. Für die Versicherungsbranche und wohl auch die Stadtverwaltung wurde nebenbei mal schnell der Rechenzentrumsbetrieb aufgebaut und zusätzlich der Betrieb übernommen …

Hut ab.

Was auch so noch zu lernen ist, außer „Never give up“: „Be different“ – Kommunikation für Profis gibt es eben nicht von der Stange. Und wenn sich der eine oder andere, auch Große verabschiedet, die zur Branche passenden Mittelgroßen sollten mit Selbstvertrauen ihre Wertschöpfungstiefe vergrößern, die gewisse „Demokratisierung“ des Zugangs zum Kunden durch Social Media positiv aufnehmen.

Eine Frage war mir wegen der Unterbrechung des Familiensamstages aufgetragen worden: Wann ist denn die nächste Feier, nämlich die zum 30. Jahrestag von Riedel Communications? Hier war Thomas Riedel dann etwas zurückhaltend, aber …
… ein Tweet der Agentur https://twitter.com/dgo1252/ verrät es: Er muss erst ein paar Tage her sein: Der Jahrestag.

Herzlichen Glückwunsch an einen Kollegen und seine Super-Mannschaft zum 30jährigen Firmenjubiläum.

Dietmar Gollnick … mittlerweile von der Grippe genesen

P.S. Bei einer Frage habe ich dann auch etwas geschummelt: Wir sind leider nicht in der neuen Blauen Schwebebahn gefahren. Ihr seid ja berechtigt stolz drauf. Da kann man ja nicht klar nein sagen ;-).

Wuppertaler Schwebebahnzoom
Wuppertaler Schwebebahn
 
 
 
Anke Lüders-Gollnick
 02.02.2017

Veränderungen in den Vereinigten Staaten

Aus Drei mach Zwei. Direktes Messaging wird stärker.

Gestern Nacht erreichte uns die erste Email von Ted McNaught: Critical Alert hätte seinen Paging-Teil sehr sinnvoller Weise an American Messaging abgegeben und konzentriert sich jetzt auf den die Krankenhaus-Anwendungen steuernden Software- und Service-Teil. Aber Freunde blieben sie natürlich, ob dort oder dort (ein bisschen polarisierend zur Zeit dort – sie wohnen im Sommer im Norden (US-Staat Maine) und im Winter im Süden (Florida)).

Ted McNaught ist Urgestein des amerikanischen Pagings, Gründer und wichtiger Aktionär von Critical Alert und war bis gestern Herrscher über das drittgrößte US-amerikanische Paging-Netz. Er war lange Zeit Präsident der Critical Messaging Association – Americas. Auch wir berichteten beispielsweise hier darüber.

In den USA ist Spok (vormals USA Mobility) einziger börsennotierter und (bis gestern?) größter Pagingnetz-Betreiber. Hauptsitz ist Alexandria bei Washington. Die Kollegen und Freunde um Roy Pottle von American Messaging (seit gestern wieder erheblich gewachsen) haben ihren Hauptsitz in Forth Worth bei Dallas in Texas und sind zweitgrößter Betreiber. Dann gibt es noch viele profilierte, selbständige und kreative Betreiber in den „Regionen“. Als Beispiel sei Indiana Paging rund um Chicago genannt.

Zum Bewerten dessen, was in den USA passiert, muss man dichter heran gehen.

Haupt-Kunden der Kollegen dort sind das Gesundheitswesen und die zum Teil „halbe Städte“ einnehmenden Kliniken. Die Funkversorgung ist anders als bei e*Message in Deutschland und Frankreich selbst bei den ganz großen US-Betreibern nicht so einheitlich und gleichmäßig. So, dass die Fusion zugunsten von American Messaging nun vielleicht ein Schritt auf dem Weg sein kann, Amerika groß zu machen … von „again“ aber keine Rede.

Wir gratulieren unseren Kollegen zu den Entwicklungen und werden in der Zukunft weiter voneinander profitieren. Wir verstehen die unterschiedlichen Bedingungen und können deshalb auch gut von zutreffenden Dingen viel lernen. Ein Projekt sollten wir vielleicht wieder angehen: Die Wetterstationen nicht nur in Europa, sondern auch in den USA auf dafür bestens geeigneter NP2M-Technologie laufen zu lassen. Die WiFi-basierten Stationen „funktionieren“ dort zumindest wirtschaftlich nicht so gut. Denn: Die Paging-Funkversorgung ist nun in den USA wieder ein Stück besser geworden.

Dear Ted and Roy, congratulations, all the best for your teams. Luck. Health. Business Success.

Wünsche aus Europa – aus Berlin und Le Chesnay

Anke Lüders-Gollnick

 
 
 
Dietmar Gollnick
 23.12.2016

Wasser fließt nicht nach oben. POCSAG sollte in alles, was sich Pager nennt.

Kurzfristig und stark verkürzt war ich nur am letzten Tag auf der PMRExpo in Köln. Umso mehr galt es die vielen Bekannten zu sprechen und die Stände zu besuchen.

Beim Stand von Airbus Defense kam mein Twitter-Fotohandy () in Konflikt mit einem Scenaristen. Der lief mir dann hinterher (Freude !) und stellte sich als Gert Jan Wolf heraus. Wer ist das? Gert Jan betreibt – in englischer Sprache – gute bekannte Spezialportale zum Professionellen Mobilfunk. Tetra und LTE kann man da finden. Paging – noch – nicht. In der Critical Messaging Association diskutieren wir schon eine Weile, ob und wie wir Gert Jan animieren sollten, auch zu unserem Thema, dem ECHTEN Paging auf sicherer separater Infrastruktur eine Page einzurichten. In der Schweiz und in Frankreich hat e*Message zu dieser Frage gute Verbündete.

Jedenfalls ergab sich so der Anlass und die Möglichkeit für eine Filmsequenz, die – leider das Hemd etwas verrutscht. Bitte mal in den Auszug von "Critical Alerting and Paging Solutions are Indispensable" schauen.

Gert Jan Wolf am e*Message-Standzoom
Gert Jan Wolf am e*Message-Stand
Wolf dreht: "Critical Alerting and Paging Solutions are Indispensable"zoom
Wolf dreht: "Critical Alerting and Paging Solutions are Indispensable"
 

Allen Lesern unseres Blogs, allen Interessierten und Kunden, allen unseren Mitarbeitern in Frankreich und Deutschland wünsche ich eine Frohe Weihnacht. Merry Christmas.

Dietmar Gollnick

Frohe Weihnacht
Frohe Weihnacht
 
 
 
Jim Nelson, Präsident CMA-A
 01.12.2016

Die Wahl in den USA fällt auf Paging

Brad Dye, Herausgeber der „Wireless Messaging News“ veröffentlichte kürzlich in seinem regelmäßig erscheinenden Newsletter einen Artikel von Jim Nelson, Präsident der Critical Messaging Association Americas über Paging und die vielen Vorteile der Technologie, die nach ETSI und CEPT seit 2013 ein Teil von Narrowband Point-to-Multipoint (NP2M) ist.

In Zeiten bedeutender Gefahrenlagen, Bedrohungen durch Terroristen oder Naturkatastrophen erlebt die Technologie geradezu ein Revival, da eine schnelle, zuverlässige und krisensichere Benachrichtigung mehr denn je benötigt wird.

Die wichtigsten traditionellen Nutzergruppen – u. a. Feuerwehren, Polizei, Rettungsdienste, medizinisches Personal – schätzen die Technologie v. a., weil sie entscheidende Vorzüge gegenüber dem Mobilfunk bietet. So kommt es bei Mobiltelefonie, gerade in Krisensituationen, immer wieder zu Überlastungen des Netzes, Nachrichten werden nicht oder nur verzögert empfangen oder der Akku ist auf Grund seiner begrenzten Kapazität im entscheidenden Moment leer. Paging hat diese Probleme nicht und ist deswegen eine relevante und aktuelle Technologie, was auch die konstanten Nutzergruppen und -zahlen beweisen

Lesen Sie hier den kompletten Beitrag:

Deutsch: Paging - Aktuell wie eh und je

Englisch: Is Paging Going Away?

Anke Lüders-Gollnick / Jim Nelson

 
 
 
Ulrike Kieper
 24.11.2016

PMR-Konferenz 2016: IT-Sicherheit und krisenstabile Kommunikation

Teil der PMRExpo ist jedes Jahr auch die zweitägige PMR-Konferenz, auf der aktuelle Themen und Entwicklungen rund um den professionellen Mobilfunk diskutiert werden.

Der zweite Konferenztag widmete sich besonders der IT-Sicherheit. Herbert Saurugg, ehemaliger Berufsoffizier des österreichischen Bundesheers und Experte für das Thema IKT- und Cybersicherheit, warnte eindringlich vor den Folgen eines möglichen Blackouts in Zeiten steigender Vernetzung. Im Falle eines Versagens der Stromversorgung käme es in kürzester Zeit zu einem völligen Ausfall sämtlicher Infrastrukturen und damit des gesamten gesellschaftlichen Lebens. „Nichts geht mehr.“ wäre dann das Motto.

Um diesem Horrorszenario und anderen Gefahren entgegen zu wirken, wurde dieses Jahr das IT-Sicherheitsgesetz verabschiedet, zu dem Rechtsanwalt Thomas Feil von der Cyber Akademie GmbH informierte. IT-Sicherheit wird damit zur „Chefsache“   von Unternehmen v. a. im Bereich kritischer Infrastrukturen und eine Missachtung bzw. Vernachlässigung gesetzlicher Vorschriften kann u. U. hohe Bußgeldstrafen nach sich ziehen. Auf diese veränderten gesetzlichen Gegebenheiten haben bereits etliche Institutionen reagiert. So stellte Herr Dr. Gerrit Volk, Leiter des Referats Zugang zu Gasverteilnetzen in der BNetzA, den IT-Sicherheitskatalog der BNetzA für Energienetze vor, der Strom- und Gasnetzbetreiber zur Umsetzung IT-sicherheitstechnischer Mindeststandards verpflichtet. Robert Demmig, Geschäftsführer des KKI e. V., stellte ein vom Verein entwickeltes Konzept vor, durch das kritische Infrastrukturen, Behörden und die Bevölkerung im Krisenfall besser zusammen arbeiten können.

Andreas Gegenfurtner; BDBOS über Innovation und Zukunft des Digitalfunkzoom
Andreas Gegenfurtner; BDBOS über Innovation und Zukunft des Digitalfunk
Volker Berlin, e*Message zum Thema Anforderungen an ein Mobilfunknetz für professionelle Nutzer und dessen Betrieb zoom
Volker Berlin, e*Message zum Thema Anforderungen an ein Mobilfunknetz für professionelle Nutzer und dessen Betrieb
 

Dass gerade die entscheidenden Kommunikationskanäle in Krisensituationen besonders versagen, machte der Vortrag von Daniel Haché, Leiter für externe Beziehungen bei der Astrid AG, die seit 1998 für die Entwicklung, Verwaltung und Instandhaltung eines Netzes für Funk, Funkruf und Leitstellen in Belgien verantwortlich ist, deutlich. Während der Anschläge in Brüssel im März dieses Jahres versagte das gesamte, auf dem Mobilfunk basierende Netz, so dass die Rettungskräfte größtenteils gar nicht informiert werden konnten. Ein weiterer Beweis, dass Warnung und Alarmierung per Mobilfunk in kritischen Situationen unzureichend ist und dringend sichere Netze benötigt werden oder ggfs. eine zweite Infrastruktur.
Eine verlässliche Alternative ist das Sicherheitsfunknetz von e*Message, das der Leiter der Technik, Volker Berlin, vorstellte. "Mit über 800 Sendestandorten in Deutschland bieten wir umfassende Dienste für Kunden aus Industrie und Behörden vom Netzbetrieb über -Instandhaltung, -wartung und Überwachung an."

Ein erkenntnisreicher Tag.

Ulrike Kieper

 
 
 
 
Jens Köhler / Wilfred Kranich
 23.11.2016

Erfolgreiche Messe, müde Füße und interessante Erkenntnisse

Ein Tag an dem man auf den Feierabend wartet. Nicht etwa, weil nichts los war, sondern weil langsam die Stimme versagt, die Füße schmerzen und die Kaffeepads sich dem Ende neigen.

Es hat einfach Spaß gemacht. Gefühlt war dieser 2. Messetag über mehrere Jahre gesehen, der Tag mit den meisten Besuchern, auch auf dem Stand von e*Message B 08 in Halle 10.2. Anscheinend bewegt sich etwas im Bereich professioneller Mobilfunk.

Wir konnten neue Interessenten begrüßen, z.B. Landkreise, die über neue Alarmierung nachdenken, Werkfeuerwehren sowie Stadtwerke mit Anfragen zu unserem Alarmierungs- und Benachrichtigungsdienst e*Cityruf und zur Schaltlösung e*Nergy. Mit bereits bekannten Kontakten konnten Themen vertieft werden, wobei es u.a. um die Warnung der Bevölkerung, Alarmierung von Bereitschaftsdiensten und Werkfeuerwehren ging. Von Energieversorgungsunternehmen kamen vermehrt Anfragen zur Alarmierung ihrer Servicetechniker. Die Verantwortlichen haben erkannt, dass ein redundanter Kommunikationsweg zum öffentlichen Mobilfunknetz unerlässlich ist. In den Gesprächen wurde betont, dass die Gewährleistung der Sicherheit unter allen Lagebedingungen von großer Wichtigkeit ist.

Die Stadtwerke Emden sind als Interessent gekommen und haben unseren Messestand als zukünftiger Kunde mit e*Cityruf-Anschlüssen im zweistelligen Bereich verlassen.

Im Gespräch mit einer Werkfeuerwehr aus Hagenzoom
Im Gespräch mit einer Werkfeuerwehr aus Hagen
Großes Thema bei den EVU: Redundante Alarmierungzoom
Großes Thema bei den EVU: Redundante Alarmierung
 

Neues haben wir über den Ausbau von IVENA in Deutschland erfahren. Die Alarmierung über e*Message ist nach wie vor gesetzt.

Nicht vergessen wollen wir die diversen Bestandskunden beispielsweise Evonik, Lyondel Basell und die Feuerwehr Gelsenkirchen, die uns alle Jahre wieder auf der Messe besuchen. Auch bei diesen Gesprächen geht es um Konkretes, etwa um Erwartungen die die Kunden an uns richten. Diese werden keinesfalls weniger. Es geht um neue Ideen, über deren Umsetzung wir nachdenken sollen, aber auch um die eine oder andere Verbesserung, die man sich von uns wünscht. Hier zeigt sich immer wieder, dass es wichtig ist miteinander zu reden, zu verstehen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Jens Köhler / Wilfred Kranich

 
 
 
 
Ulrike Kieper
 02.11.2016

Energie- und e*Nergy-Quellen

Immer wieder erhalten wir Anfragen zum Zusammenhang zwischen e*Nergy und Strompager.

Beispielsweise im Kontext der Sicherheit der Übertragung, zu Überlegungen des Schutzes vor Cyberangriffen oder zu akademischen Arbeiten und Studien der Deutschen Energieagentur (dena) und ey (früher ernst&young). Und dazu, was das alles mit dem Begriff des "SmartMeter" zu tun hat.

Nachfolgend sehen Sie einige Links zu interessanten Veröffentlichungen, die hier sicherlich weiterhelfen.

Ulrike Kieper


Verweise e*Nergy

Präsentationen, gehalten im Symposium "Smart Control, Metering und Grid" des 11. Nationalen Paging-Kongresses
e*Nergy betreffen folgende Vorträge: Marko Herold (IK Elektronik), Dr. Oliver Jung (Austrian Institute of Technology), Marco Pultz (BoschSI),  Thomas Röstel (Stromnetz Berlin),  Prof. Dr. Christoph Ruland (Universität Siegen),  Benjamin Sommer (Verband kommunaler Unternehmen),  Robert Tech

Infoblatt e*Nergy (englisch)

Präsentation "Remote Control – not only, but also for Energy Distribution Systems" (englisch), gehalten auf dem Spring Meeting der CMA-E in Mailand

Vortrags-Präsentation "Security for remote control and switching" (englisch), gehalten auf der Konferenz Critical Infrastructure Protection and Resilience Europe in Den Haag und weiterführende Beschreibung (deutsch), basierend auf dem Vortrag

Mastherthesis von Marco Pultz zum Thema "Steuerung von Lasten im Smart Grid"

Blogartikel zum Thema wie One-Way-Kommunikationstechnologien helfen, IoT-Lösungen heute umzusetzen

Fachvortrag "Der Smart-Meter-Rollout kommt" von Dr. Stefan Rolauffs von der Stromnetz Berlin GmbH

Der Srompager im Einsatz bei Stromnetz Berlin

Smart Meter-Studie und zugehöriges Positionspapier der Deutsche Energie-Agentur (dena)

Artikel in der Berliner Zeitung, Rubrik Chefsessel

 
 
 
Anke Lüders-Gollnick
 17.10.2016

MobileComms - Alive, Proven, Disruptive

In einer der aktuellen Ausgaben der “Wireless Messaging News” findet sich ein umfassender Artikel über Paging von Jim Nelson, Präsident der Critical Messaging Association Americas und Präsident und CEO der Prism-IPX Systems.

Er findet, diese Technologie und ihre Umsetzung im NP2M-Standard ist eine aktuelle und mehr als relevante Technologie und widerspricht damit Kritikern, v.a. aus der Mobilfunkbranche.

Und setzt sich auch ein wenig mit deren Motiven auseinander. Im Gegensatz zu heute omnipräsenten Smartphones spielen Pager nach wie vor eine wichtige Rolle im Gesundheitsservice, Brandschutz, der Polizei etc., da sie über unschlagbare Vorteile wie hohe Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, gleichzeitig viele Adressaten zu erreichen sowie geringe Kosten verfügen. Diese Vorteile können Smartphones gerade in kritischen Situationen wie Naturkatastrophen oder technischen Ausfällen nicht bieten, was jüngste Ereignisse wieder gezeigt haben. Dafür sprechen auch die gleichbleibenden Nutzerzahlen, wie Nelson anführt.

Lesen Sie hier den kompletten Artikel:

braddye.com/newsletters/2016

Anke Lüders-Gollnick

 
 
 
Anke Lüders-Gollnick
 11.10.2016

Florida: Ruhe vor dem Sturm bestens genutzt

Sehr konstruktiv und (noch) ohne Wirbelsturm verlief vom 29.09. bis zum 30.09.2016 das Treffen der Critical Messaging Association (CMA) in Orlando, Florida. Vortragende und Auditorium kamen aus den USA und Europa.

Der Organisator war die CMA-Americas.

Wie jedes Jahr sprach zum Auftakt ein Nutzer von kritischem Messaging. Dieses Mal John Mulhall vom Landkreis (County) ringsum Orlando, vom Orange County und seiner Feuerwehrabteilung. John ist dort verantwortlich für die rechtzeitige Warnung der Bevölkerung. Bei uns würden wir sagen: Multichannel. Er nutzt alle Kanäle, um an die 1,1 Millionen Einwohner des County rechtzeitig Meldungen absetzen zu können. Sich auf eines – zum Beispiel das SmartPhone – zu verlassen wäre auch gefährlich. Dazu muss man auch wissen, dass Orlando südlicher als Kairo leigt – also auch nicht nur das Wetter wie Berlin hat. Der Hurrikan Matthew hat es wieder bewiesen. Also, genug Anlässe zum Warnen. Immer wieder der selbe Eindruck: An welchem Platz auch immer die US-amerikanischen Messaging-Nutzer Verantwortung tragen: Fast jeden könnte man sofort im Vertrieb einstellen. Redegewandt und engagiert.

Besonderen Eindruck machte auch der Vortrag von Jenna Richardson. Sie ist mehr als 20 Jahre in der Paging-Industrie und sprach für den zweitgrößten US-Betreiber American Messaging. 90% der zum Teil sehr großen Krankenhäuser in den USA nutzen Paging-Dienste, meist von den nationalen Betreibern oder denen vor Ort. Sofort gleichzeitig viele zu erreichen, die Zuverlässigkeit und auch der niedrige Stromverbrauch der Endgeräte sind Argumente dafür. Mit der Tendenz „BYOD“ (bring your own device … mein Handy mit in die Firma / Krankenhaus) gibt es neue Herausforderungen. Die CMIOs (Chief Medical Information Officer) wissen aber genau, dass Betriebssicherheit, Einheitlichkeit und Verlässlichkeit des Dienstes das schönste Handy nicht toppen kann. Einige Betreiber – so auch American Messaging – sind dazu übergegangen, zusätzlich zum Paging-Abo auch eines für eine Handy-Spezial-App anzubieten. Quasi inklusive. Paging wird jetzt nicht etwa weniger, sondern mehr genutzt

Jenna Richardson, American Messaging berichtete über Kommunikation im Krankenhauszoom
Jenna Richardson, American Messaging berichtete über Kommunikation im Krankenhaus

Auch Kirk Alland und Tim Meenan von Unication USA berichteten über neue Entwicklungen. Besonders wird der jetzt auch in den USA immer stärker werdende Trend zur Beachtung von Persönlichkeitsrechten – auch in den Krankenhäusern – unterstützt. Mit neuen Produkten.

Harald Pfurtscheller von Swissphone aus der Schweiz sprach über den großen Erfolg des BlackOut-Tages in Zürich. Auch der Autor des gleichnamigen Buches, Marc Elsberg, war dort anwesend. Und vermutlich alle Anwesenden verstanden noch besser was Redundanz bedeutet. Wenn wir überall auf eine zusätzlich absichernde Lösung setzen, im Mobilfunk uns aber ausschließlich auf Handy-Netze oder Tetra-Netze verlassen würden, hätten wir im Nu single Point of Failure, ein Riesenklumpenrisiko.

Zu dem Schweizer Vortrag passte einer aus Belgien. Jeder, der sich für Ausfallsicherheit und Lehren aus praktischen Vorfällen beruflich interessieren muss und nicht dabei war, hat etwas verpasst. Wir können uns nicht erinnern, solch einen ehrlichen Vortrag zum Thema gehört zu haben. Er ist wohl diese Woche beim Nutzertag der ASTRID-Nutzer (ASTRID ist der BOS-Digitalfunk in Belgien) teilweise wiederholt worden. Einige Schlussfolgerungen aus den Erfahrungen des Terror-Anschlags vom 22. März 2016 in Brüssel: Paging funktionierte 100%. Der „Bluelight“ genannte speziell unter anderem durch drei SIM-Karten abgesicherte Betrieb des Handy-Netzes funktionierte 3 Stunden lang kaum und weitere 5 Stunden lang auch nur eingeschränkt. Wer sich nicht vor 9 Uhr – also vor den Anschlägen eingelockt hatte – konnte keine Warnapp mehr nutzen. Auch Tetra funktionierte aus verschiedenen Gründen nur sehr sehr eingeschränkt. Jetzt möchte man mehr Geld von der Regierung, um weiter auszubauen. Aus den gezeigten mathematischen Berechnungen ging aber auch klar hervor, dass man mit keinem Geld der Welt Technologiebesonderheiten beheben kann. Tetra auch für die Alarmierung der Feuerwehren zu nehmen, fand der Kollege schon aus Lastgründen eine überraschende (ich glaube auch, absurde) Idee. Die bereit stehende mobile Tetra-Zelle, die in Grenzen für örtliche Entlastung hätte sorgen können, konnte nicht zum Einsatzort gebracht werden: Das benötigte Begleitkommando der Sicherheitskräfte hatte verständlicher Weise anderes zu tun.

Olivier Anizet, ASTRID zur Kommunikation während des Terroranschlags in Brüssel 2016zoom
Olivier Anizet, ASTRID zur Kommunikation während des Terroranschlags in Brüssel 2016

Jurgen Poels, auch von Astrid aus Brüssel, berichtete über den Fortschritt bei der Erneuerung des landesweiten Paging-Netzes von Astrid. Durch Thales (Belgien/Frankreich) und Infostream (Australien, besonders aktiv auch im dortigen Staat Victoria) wird das Netz noch dieses Jahr migriert. Zukunftssicheres Paging wird von einem ähnlichen Konsortium auch in den Niederlanden renoviert.

Ausführliche Diskussionen gab es auch zur Regulierung und zur Standardisierung. Ein regelrechter Zusammenarbeitsschub wird den Round-Table-Diskussionen zum Thema der Standardisierung folgen. Erste Aktivitäten über viele Ländergrenzen hinweg gab es schon in den ersten Tagen nach Orlando.

Ganz viele Anzeichen also, auf die hohe Funktionalität und den Praxistest in den schwierigsten Umgebungen – vom Wirbelsturm bis hin zum Terroranschlag von Messaging-Systemen, insbesondere zusätzlichen und separaten wie Paging, zu bauen.

Dietmar Gollnick von e*Message aus Frankreich und Deutschland rief in seinem Beitrag dazu auf, nicht nur sicher zu liefern und guten Service zu beweisen, sondern auch mehr darüber zu sprechen. Für die Branche neue Informationskanäle auch der sozialen Medien bieten sich dazu an. Dies auch deshalb, weil es in den Unternehmen der Branche kaum Hierarchie-Sand im Informationsgetriebe gibt oder geben kann. Was die ganz großen – und manchmal nicht so flexiblen – nicht können, ist schnell zu reagieren. Ohne komplizierte innerbetriebliche Abstimmungsprozesse. Wer mal sehen möchte wie das funktioniert, kann auch in Twitter schauen.

Tagungsort Orlando, Floridazoom
Tagungsort Orlando, Florida

Viele weitere Hinweise zum inhaltsreichen Welt-Summit der CMA in Orlando, weiterführende Informationen, eindruckgebende Fotos und anschauliche Folien finden sich bei Twitter unter dem Hashtag

Bitte, lesen und gern auch etwas schreiben.

Anke Lüders-Gollnick

 
 
 
Anke Lüders-Gollnick
 20.09.2016

Paging - State of the Art Technology

Unsere Unternehmensgruppe arbeitet vielfältig mit internationalen Partnern zusammen. Wir sind langjähriges Mitglied der Critical Messaging Association (CMA) - European Chapter und auch des US-Chapters.

Manchmal kritisieren wir mit anderen, dass durch die Association noch mehr für die Bekanntheit unserer Technologie getan werden müsste. Denn dafür sind ja Vereine (auch) da: Das zu verbreiten, was die Mitglieder vereint, aber schlechter durch diese weitergebbar ist.

JETZT wurden wir nach einer Zuarbeit in Englisch gefragt. Thema: Neues zum Paging und zu NarrowBand Point2Multipoint (NP2M).

JETZT fertig und HIER einsehbar: Paging - State of the Art Technology

Anke Lüders-Gollnick

     
     
     
    Dietmar Gollnick
     12.09.2016

    Berliner Abend des Deutschen Feuerwehrverbandes

    Verdiente und engagierte Kameraden aus ganz Deutschland waren zu bestem Informations- und Erfahrungsaustausch in die Feuerwache Tiergarten eingeladen. Wie jedes Jahr fand der Abend traditionell gegenüber dem Kanzleramt statt.

    Nach den Fachinformationen gab es ein appetitliches Buffet, und Bier.

    Vorher – ganz herzlich von Präsident Ziebs begrüßt – informierten nicht-Feuerwehrleute über Aktuelles, manches auch mit Sicherheit und Herausforderungen dieser Tage verbunden. Das Präsidium hatte zum Beispiel den Vizepräsident des Bundeskriminalamtes eingeladen, der über Umfeld und Aktivitäten im Kampf um die Sicherheit in Europa und Deutschland berichtete. Wie ich fand, so anschaulich und konkret wie es vor Hunderten Verbündeter Kameraden möglich war. Donnernder Applaus als er sich bedankte, dass wo immer es komplizierte Lagen gebe, Frauen und Männer von der Feuerwehr die Partner bei Lösung und Behebung von Problemen sind.

      Peter Henzler, Vizepräsident des BKA sprichtzoom
      Peter Henzler, Vizepräsident des BKA spricht

      Ja, Gäste waren auch geladen: Aus der Politik Kanzleramtsminister Altmeier und eine Reihe Abgeordneter aus den Parlamenten. Und ebenfalls einige Partner aus der Industrie. Die Vertreter von e*Warn und e*BOS wie jedes Jahr auch.

      Auch das Ordnungsamt Mitte war wohl da, denn mein Parkplatzproblem konnte ich ohne Kosten und grenzwertig lösen.

      Schöner Abend.

      Danke, Feuerwehr.

      Fahrzeugezoom
      Leiterwagenzoom
       

      Dietmar Gollnick

       
       
       
         
      Dietmar Gollnick
       09.09.2016

      Erfolgreiche Energiewende braucht Stabilität

      Am Mittwoch fand ein politisches Frühstück eines großen Kreditinstitutes statt. Wohl eine gute und regelmäßige Einrichtung, um Politiker und Wirtschaftsvertreter zusammen zu bringen.

      Ich saß neben dem MdB aus dem Rhein-Erft-Kreis Dr. Georg Kippels, der Lage seines Wahlkreises wegen sehr interessiert und aufgeschlossen gegenüber Fragen von Energie und Energiewende. Und das war das Thema bis die Abgeordneten zur Aussprache in den Bundestag mussten: Was meint aktuell die Energiewirtschaft, was wichtig und was dringend ist in diesem Umfeld. Als Redner konnte der Hauptgeschäftsführer des BDEW gewonnen worden, auch schon Staatssekretär in Regierungen mit FDP-Beteiligung. Ich habe doch mit Interesse zugehört und einige Dinge notiert, darunter folgendes:

      1. Die Netze müssen gut und sicher steuerbar sein und bleiben.
      2. Die wegen der Fortschritte in der Energiewende höhere Volatitlität muss im Griff bleiben und gesenkt werden.
      3. Die Netzstabilität ist Voraussetzung für gute Angebote an den Kunden.
      4. Die Ideologie-Phase der Energiewende ist zu Ende. Immer neue Mobilisierungskonflikte, ob von Politik oder Verwaltung ausgelöst, sind verzichtbar. Die Bewegung ist nämlich unumkehrbar und muss jetzt effizient vorangetrieben werden.

      Die Energiewirtschaft hat nicht nur einige – recht bekannte – Probleme. Es streben auch neue Spieler in den Markt. Zum Beispiel Elektro-Auto-Hersteller Tesla. Die sind jetzt auch BDEW-Mitglied. Und alle und viele denken über BigData nach. Strom wird man in Zukunft kaufen oder dazukaufen können. Ein wesentliches Asset der Energiewirtschaftler ist jedoch die Kundenbeziehung und was sie daraus machen. In Zukunft wird man eben aus den SmartMeter-Strukturen auch Verbrauchsinformationen haben, die sogar bis zu 15min-genau werden könnten – je nach betriebenem Aufwand für diese Strukturen.

      Dass eine Konsolidierung des Marktes der Verteilnetzbetreiber vorangehen wird, liegt aus Sicht von S. Kapferer in der Logik von Economy of Scale.

        Dr. Stefan Kapferer; BDEW (l.), Gastgeber (r.)zoom
        Dr. Stefan Kapferer; BDEW (l.), Gastgeber (r.)

        Die Fragen nach dem kurzen inhaltsreichen Vortrag rankten sich immer wieder um die Unberechenbarkeit der Energieerzeugung unter Energiewende-Bedingungen. Verschärft auch ausgedrückt in der Frage: Funktioniert alles fast immer – außer an den 40 Tagen im Jahr wo weder Wind noch Sonne in Deutschland sind. Dazu wiederholte S. Kapferer die Aufforderung, den Ideologiegehalt der Diskussionen herunter zu fahren und die Bitte an die Politik, in der nächsten Legislaturperiode doch zu beantworten, wie denn die 40 Tage bezahlt werden müssen. Planbarkeit als Eckstein.

        Mit dem StromPager haben wir sicher nicht die Lösung für alle Bauchschmerzen der Energiewirtschaft, aber zur Hälfte der beschriebenen Probleme können wir dadurch beitragen. Wie aufgefordert ohne Ideologie. Und was wir schon wussten, wurde bestätigt: Mit der Infrastruktur für SmartMeter kann man nicht netzdienlich schalten. 15 min Zeitgenauigkeit wären dort schwer zu erreichen und die reichen natürlich bei weitem nicht aus für die Punkte 1 bis 4, die der in der letzten Zeit auch manchmal gebeutelten Industrie besonders auf der Seele liegen.

        Veranstaltungsortzoom
        Veranstaltungsort

        Interessante 55 min direkt am Brandenburger Tor, dessen Quadriga gerade gereinigt wurde.

        Hier geht es zum StromPager.

        Dietmar Gollnick

         
         
         
        Marcel Gericke
         03.08.2016

        Ein bunter Zug durch Berlin

        Mehrere hunderttausend Teilnehmer feierten auch in diesem Jahr den Christopher Street Day in Berlin.


        Ein bunter Zug mit 21 Fußgruppen und 51 Wagen führte vom Kurfürstendamm zum Brandenburger Tor. Nach dem Anschlag von Orlando im Juni und dem Attentat in München am Vortag des CSD war die Frage der Sicherheit ein sehr bedeutendes Thema.   

        CSD - Bühnezoom
        CSD - Bühne
        CSD - Umzugzoom
        CSD - Umzug
        CSD - Buntes Treibenzoom
        CSD - Buntes Treiben
         

        Die Kollegen der Berliner Niederlassung von Riedel Communications GmbH & Co. KG betreuten auch in diesem Jahr die Veranstaltung in den Bereichen Funk- und Intercomtechnik. Neben dem richtigen Equipment ist ein sicheres und zuverlässiges Kommunikationsnetz Grundvoraussetzung für eine reibungslose Kommunikation. Wie bei anderen Großveranstaltungen im Berliner Raum wurde beim CSD 2016 zum wiederholten Mal das Bündelfunknetz der e*Dispatch eingesetzt. So funkten u.a. Organisatoren, Sicherheitsleute, Sanitäter und Wagenführungen während des Demonstrationszuges und bei der Abschlussveranstaltung über dieses Netz und stellten damit einen geordneten Ablauf sicher.

        Marcel Gericke
        Radio & Intercom Specialist

        RIEDEL Communications GmbH & Co. KG
        Niederlassung Berlin

         
         
         
        Dietmar Gollnick
         01.08.2016

        Noch besser vorbereitet sein

        Es war ein schrecklicher Freitag-Abend und eine beunruhigende Nacht in München, nicht nur rund um das OEZ. Mit – glücklicher Weise vermeintlich – mehreren Krisenpunkten in der Stadt. Und allen in Deutschland, die darum bangten, dass die Sicherheitskräfte schnell „vor die Lage“ kommen.


        Wie bekannt beschäftigen wir uns mit Fragen der Alarmierung von Einsatzkräften und der Warnung der Bevölkerung in Krisenfällen. Was schreibt man da, ohne dass man in die vertriebliche Ecke gestellt wird? Schreibt man überhaupt etwas?

        Wir wollen es versuchen.

        Seit 2004 ist e*Message einer der wenigen Netzbetreiber, der über eine Vereinbarung mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am Bund-Länder-Warnsystem SatWas (jetzt MoWas) mitwirkt. Sowohl BBK („NINA“) als auch Fraunhofer Fokus („KatWarn“) haben in Warn-Apps für das Smartphone investiert. Die gute Zusammenarbeit mit beiden dokumentieren diese Beiträge: "10 Jahre Zusammenarbeit von Bundesamt und e*Message Deutschland.", "Katastrophenschutz via Unwettersirene"

        Trotzdem: VOR solchen Vorkommnissen wie in München sollte die Technik stehen. Damit dann der ernsthafte Content auch zu denen kommen kann, die ihn dringend benötigen. Wo und wann das sein muss, weiß man vorher meistens nicht. Folgende Reserven konnten zum Teil „live“ verfolgt werden: Das BBK hatte mit seiner App Nina technische Schwierigkeiten und teilte auf Anfrage mit, man solle sich an die sonstigen Kanäle der Münchner Polizei halten. KatWarn wurde stark genutzt und fast zwangsläufig kam es zu volumenbedingten Problemen.

        Zu größeren Teilen könnte Abhilfe geschaffen werden. Fakten:

        1. Paging-typische Dienste (im Weiteren „NP2M“*) haben keinerlei Schwierigkeiten mit vielen gleichzeitig mit der selben Information zu versorgenden Adressaten. Das können gern auch Millionen Menschen sein, die zu warnen sind. Kein Engpass, der sich zum Beispiel aus Wireless Internet oder GPRS ergeben würde.
        2. Vodafone, Telekom und O2 sind in den letzten Monaten häufig und großflächig ausgefallen**. NP2M-Dienste sind fast vollkommen unabhängig von anderen Mobilfunknetzen.

        Konkrete Vorschläge:

        1. Warnsirenen (www.ewarn.de) müssten in öffentliche Gebäude und Einrichtungen. Sie könnten zukünftig auch das Aussehen von Tablet-PC haben.
        2. Ein Chip, wie bereits 2012 vom Industrieverband ZVEI vorgeschlagen, sollte in die Rauchwarnmelder in den Haushalten zum Warnen und Wecken im Notfall.:
          www.zvei.org/Publikationen/Rauchwarnmelder_als_Katastrophenschutz.pdf
        3. Vertrauenswürdige „Master-Informationen“. Die in Ämtern, Schulen und Krankenhäusern verteilten Warnsirenen könnten dann auch helfen, mit einem immer stärkeren Phänomen fertig zu werden: Unbewusst oder gar bewusst gelegte falsche Fährten in den sozialen Medien. Beim Paging kann man auf den „aussendenden Account“ nicht zugreifen. Die Zentrale ist „Herr der Information“.
        4. Einsatzkräfte herbei rufen. Auch sehr große Gruppen können deutschlandweit ohne Vorbereitung und auch bei Netzausfall oder Netzabschaltung*** in den Mobiltelefonnetzen herbeigerufen werden.   
        e*Warn Sirenezoom
        e*Warn Sirene
        Rauchwarnmelder mit möglichem Warnchipzoom
        Rauchwarnmelder mit möglichem Warnchip
         

        Ob zum Herbeirufen von Einsatzkräften oder als Werkzeug zuverlässiger rechtzeitiger Warnung oder als Backup für das zentral initiierte Verteilen von vertrauenswürdigen Informationen ist NP2M oder dessen Teilmenge Paging nicht verzichtbar.

        Solch ein Warnsystem soll und muss natürlich verschiedene Kanäle bedienen. Ob Smartphone, Faxgerät oder Pager sollte das prinzipiell kein Problem sein.

        Der Paging-Kongress 2014 hatte dazu machbare und breit unterstützte Vorschläge erarbeitet: PagingKongress2014_Entschliessung.pdf

        Wir sollten ein paar Dinge, die wir in der „warnaffinen Community“ längst für gut befunden haben, endlich kraftvoll durchsetzen.

        Dietmar Gollnick

        * Narrowband Point to Multipoint (NP2M) - seit 2013 eine Obermenge Paging (dt. Funkruf)-typischer Dienste, durch ETSI und CEPT definiert, siehe auch www.emessage.de/emessage/aktuelles

        ** www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/mobilfunknetz-massive-stoerung-bei-der-telekom
        Weiterhin gibt es Berichte über eine mögliche Zusammenarbeit der drei deutschen Mobiltelefonanbieter bei den jetzt offensichtlich häufigeren Ausfällen.   Sinnvoll, aber wegen der Nutzung gemeinsamer Ressourcen nur begrenzt wirksam.

        *** Wie zum Beispiel in London im Juli 2005: www.emessage.de/emessage/blog/posts/201507_77-london-bombings.php


         
         
         
        Wilfred Kranich
         18.07.2016

        Blaulicht bei Audi

        Zum ersten Mal nahmen wir am 14. Juli 2016 an der Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Werkfeuerwehren Baden-Württemberg e.V. als Aussteller teil.

        Eine gute Gelegenheit, vorhandene Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Das galt auch für andere Teilnehmer, denen viele Themen unter den Nägeln brannten, über die sie sich mit Kollegen austauschen wollten.

        So freut es uns, dass sich einige Verantwortliche Baden-Württembergischer Werkfeuerwehren für unser Angebot einer eigenständigen und unabhängigen Alarmierung für ihre Unternehmen und auch für die Warnung der Bevölkerung interessieren.

        Audi-Forum Neckarsulmzoom
        Audi-Forum Neckarsulm
        e*Message-Stand zoom
        e*Message-Stand
        Die rote Flottezoom
        Die rote Flotte
         

        Der Tagungsort, das AUDI-Forum in Neckarsulm bot ein schönes und interessantes Umfeld.

        Unser Dank an die Organisatoren, dass die Aussteller vorteilhaft platziert waren und so viele Kontakte möglich wurden. (Und nebenbei auch Anerkennung an das hervorragende AUDI-Catering ;-))

        Wilfred Kranich

         
         
         
        Ulrike Kieper
         07.07.2016

        Lehren aus Brüssel oder mobile Kommunikation in Krisenfällen

        Während der Anschläge in Brüssel am 22. März diesen Jahres wurde deutlich, dass wesentliche Kommunikationskanäle im Krisenfall versagt haben.

        Um die Hintergründe dessen näher zu beleuchten, haben wir einige Artikel zu ASTRID, TETRA und Paging aus den belgischen und niederländischen Medien in einer Linksammlung mit Kurzinhalten in deutscher Sprache zusammengestellt.

        Das Thema Paging wurde von uns natürlich auch ausführlich auf dem diesjährigen Paging-Kongress am 18. und 19. April diskutiert. Infos zu Ergebnissen und Präsentationen der Veranstaltung bietet auch dieser Blog.


        Helfer haben das ASTRID-Netzwerk während der Anschläge falsch gebraucht

        Nach den Anschlägen in Zaventem und Brüssel kämpften Polizei, Feuerwehr und die medizinischen Rettungsteams mit der Kommunikation untereinander. In den Spitzenzeiten erreichten nicht einmal die Hälfte aller Anrufe die Rettungsdienste.

        Kurz nach den Anschlägen zeigte sich, dass die Kommunikation ein wunder Punkt war. Fast alle Mitarbeiter der Hilfsorganisationen hatten mehr oder weniger Probleme mit dem Astrid-Netz, auf das sie sich verlassen sollten.

        Marc Buyser, Generaldirektor von ASTRID, teilte dem zu diesem Anlass einberufenen parlamentarischen Untersuchungsausschuss am Mittwoch mit, dass solch eine Belastung für die Kommunikation nicht gesehen wurde. Mit zwei großen Krisenarten zugleich mussten die Astrid-Masten in Brüssel und Flämisch-Brabant bis zu zehn Mal mehr Daten verarbeiten - im Vergleich zu einem normalen Tag.

        Buyser erkannte, dass zusätzliche Kapazitäten benötigt werden. Seit den Anschlägen wurde die technische Kapazität erhöht. ASTRID wird auch einen Satelliten-LKW kaufen, aber dafür müssten die zusätzlich benötigten Frequenzen bezahlt werden. In der Vergangenheit kam hierzu jedoch immer eine negative Antwort, aber in der Zwischenzeit gibt das Verteidigungsministerium grünes Licht für eine Verlängerung mit 2 x 1,5 MHz. Eine strukturelle Lösung ist das jedoch nicht vor allem im Hinblick auf die neuen internationalen Standards auf der Basis von LTE-Technologie.

        Nach Buyser gab es auch eine Menge Missbrauch und eine falsche Verwendung der Geräte. Die Helfer konnten teilweise die Geräte nicht bedienen, was dazu führte, dass mehr als 7.000 von ca. 8.000 Anrufen schief liefen. Hier muss die Ausbildung an den Geräten besser verlaufen, merkte Buyser an. Nur 900 Anrufe sind auf Kapazitätsengpässe zurückzuführen.

        Inzwischen gibt es viele Alternativen. Die Mobilfunkbetreiber suchen in ihren Netzen nach Lösungen für Notfallsituationen.

        Quelle: Artikel aus „Het Nieuwsblad“ vom 18.05.2016,
        www.nieuwsblad.be


        1 von 5 Notrufen gescheitert

        Am 22. März sind rund 8000 Notrufe rausgegangen. Die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen sehen den Fehler in der Kommunikation und stellen diese in Frage. Der parlamentarische Ausschuss, der die Anschläge vom 22. März untersucht, freute sich am Mittwoch über die Ankunft von Marc Buyser, Generaldirektor von Astrid. In Belgien ist die Kommunikation der Rettungsdienste, Polizei und Feuerwehr auf dem ASTRID-Netz aufgebaut. Mehrere Mitarbeiter von Hilfsorganisationen haben vor dem Ausschuss ausgesagt, dass das ASTRID-Netz Schwächen aufweist.

        Herr Buyser äußerte sich über die Zahl der eingegangenen Notrufe über das ASTRID-Netz. Es waren insgesamt 34.000 an diesem Tag, von denen etwa 8.000 nicht ankamen. Jeder fünfte Notruf kam nicht durch, erkannte Herr Buyser.

        Quelle: Artikel aus „De Tijd“ vom 18.05.2016,
        www.tijd.be


        Debatte über das Krisenmanagement

        Auch das Krisenmanagement am Tag der Attentate gibt mit einigenTagen Abstand Anlass zu öffentlichen Diskussionen. Bald nach den Anschlägen amMorgen des 22. März bricht das Brüsseler Mobilfunknetz zusammen.

        Der Bevölkerung wird geraten, auf noch mögliche SMS auszuweichen oder soziale Medien wie Facebook und Twitter zu nutzen – was auch die Behörden selbst tun.

        Später wird bekannt, dass auch der Telekommunikationsdienst "Astrid" für Sicherheitsbehörden und Rettungsdienste ausgefallen ist.

        Die beiden Zeitungen "Nieuwsblad" und "Gazet van Antwerpen" wollen erfahren haben, dass die Dienste zum Teil auf den internetbasierten Anbieter Whatsapp ausgewichen sind.

        Die Debatte, die sich Ende der Woche um die Schließung der U-Bahn am Tag der Anschläge entspinnt, wirft ebenfalls kein gutes Licht auf die Krisenabläufe. Zwar beteuert Innenminister Jan Jambon, nach den Explosionen am Flughafen gegen 8 Uhr und noch vor dem Anschlag in der Metro kurz nach 9 Uhr sei die Entscheidung gefallen, das Netz zu evakuieren.

        Quelle: Artikel aus der „Welt“ vom 28.03.2016,
        www.welt.de/politik/ausland

        Ulrike Kieper

         
         
         

        Copyright © e*Message 2014 | Impressum

        Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen