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Praxisbeispiel Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Kiel

Praxisbeispiel Berufsfeuerwehr KielDie Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Kiel wollte den analogen Sprechkanal entlasten und wertvolle Zeit für die Rettungseinsätze gewinnen. Deshalb entschied sie sich bereits Ende 2005 für die digitale e*BOS-Alarmierung von e*Message. Brandschutzkräfte der Berufsfeuerwehr, der stadteigene Rettungsdienst und die Führungskräfte der zehn Freiwilligen Feuerwehren in Kiel werden seither über das nicht-öffentliche e*BOS-Alarmierungsnetz alarmiert. Aufgrund der geografischen Lage Kiels mit seiner Bebauung auf beiden Ufern der Kieler Förde ist die Berufsfeuerwehr bislang nicht nur in zwei Feuerwachen – die Hauptwache am Westring und die Ostfeuerwache in der Röntgenstraße –, sondern auch in drei Rettungsaußenwachen, zwei Notarztwachen, ein Feuerlösch- und Ölbekämpfungsschiff sowie die Integrierte Regionalleitstelle Mitte aufgeteilt. „Es standen Ersatzbeschaffungen für die analogen Meldeempfänger an“, erläutert Jochim Jahn, Leiter der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Kiel, die damalige Situation. „Um zum einen nicht in Alttechnik, aber zum anderen auch nicht in eine eigene Infrastruktur zu investieren, deren Laufzeit, Bestandsschutz und Funktionalität im Hinblick auf den geplanten BOS-Digitalfunk nicht absehbar war, haben wir die e*BOS-Alarmierung gewählt. Mit der gebotenen Funktionalität bei vertretbaren Kosten erschien sie uns als ein interessanter Weg.“ Nach einer Phase der erfolgreichen technischen Erprobung startete im Frühjahr 2006 der Regelbetrieb. Die Kieler konnten es kaum erwarten, denn die e*BOS-Alarmierung half ihnen laut Jochim Jahn auch ein zusätzliches Problem zu beseitigen: „Bei der analogen Alarmierung entsteht ein zu hoher Zeitaufwand in der Leitstelle und die Funkkanalbelegung stört den Sprechfunkbetrieb.“ Diese Belastung des analogen Sprechkanals mit Alarmierungen gehört inzwischen längst der Vergangenheit an. Die Kieler legten Wert auf eine Alarmierungslösung, die sich gut in das bestehende Leitstellensystem integrieren ließ, nicht nur zum damaligen Zeitpunkt, sondern auch nach der Aufteilung des Bundeslandes Schleswig-Holstein in vier große Leitstellenbereiche. Eine weitsichtige Entscheidung. Denn seit Dezember 2007 umfasst die Integrierte Regionalleitstelle Mitte sowohl die Landeshauptstadt Kiel als auch die Kreise Rendsburg-Eckenförde und Plön. Von der Leitstelle aus werden die Einsätze der 312 Wehren und des Rettungsdienstes gelenkt sowie die Einsätze im Katastrophenschutz unterstützt. Die e*BOS-Alarmierung hat den Einsatzalltag erheblich erleichtert.

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Weitere Informationen über die e*BOS-Alarmierung im Kreis Schleswig-Flensburg erhalten Sie hier:

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