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Alarmierung heute – die Situation in den BOS

e*BOS Ausgangssituation Wie Polizei und andere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) alarmieren auch die Feuerwehren in Deutschland überwiegend noch über jeweils separate analoge Netze. Etliche Landkreise haben digitale Alarmierungssysteme beschafft, die allerdings nur in dem jeweiligen Kreis oder der entsprechenden Kommune funktionieren. Die seit Anfang der 70er Jahre eingesetzte analoge Technik genügt den taktischen, technischen und datenschutzrechtlichen Anforderungen längst nicht mehr, zumal heterogene Strukturen die Zusammenarbeit erschweren oder unmöglich machen. Überfällige Investitionen wurden in einzelnen Bundesländern wegen der begonnenen Einführung des BOS-Digitalfunknetzes für Sprache und Daten zurückgestellt.

Zwei Techniken sind heute noch relativ weit verbreitet: Die analoge Alarmierung auf dem "4m-Sprechfunkband" und die insulare digitale Alarmierung auf dem 2m-Band. Wegen der Einführung der Digitaltechnik für den Sprechfunk in den Ländern werden die 4m-Alarmierungsnetze schrittweise abgeschaltet werden. Auch die Alarmierung im 2m-Band ist unter anderem wegen regionaler Begrenzung und der "Sonderlösung Deutschland" umstritten. Mehr dazu finden sie in dem White-Paper Alarmierung. Darüber hinaus existieren teilweise Lösungen aus dem öffentlichen Mobilfunk (SMS-Alarmierung), die jedoch als unprofessionell (Zustellzeiten ungewiss; Sicherheit nicht gewährleistet) und teilweise zusätzlich als unwirtschaftlich (zu kostenintensiv) gelten.

In den letzten Jahren hat sich mehr und mehr die Nutzung der digitalen e*BOS-Alarmierung im 70cm-Bereich durchgesetzt.

Kein Blackout bei e*Message

Keine Unterbrechung der Paging-Dienste in Deutschland und Frankreich beim flächendeckenden Stromausfall am 4. November.

 

Das Positionspapier des Verbandes Professioneller Mobilfunk e.V.(PmeV) untersucht mobile Kommunikation und zeigt beispielhaft die Krisenanfälligkeit von GSM-Netzen auf.
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